Beeboy

Wie die Bienen zum Beeboy fanden

Wie die Bienen zum BEEBOY fanden.

Bereits als Kind hat mich der Umgang mit Bienen und das Imkern fasziniert. Ich konnte einem Onkel dabei zusehen wie er die Bienen hegte und pflegte. Ich war begeistert von den Gerüchen im Bienenhaus und vom Summen der Bienen. Es roch nach Honig, nach Bienenwachs und nach Zigarrenrauch. 

Leider gerieten die Bienen und die Imkerei ein wenig in Vergessenheit. Doch vor ein paar Jahren kam ich durch einen meiner Mitarbeiter wieder mit den Bienen in Berührung. Ich durfte ihn auf seinen Bienenstand bei Köniz begleiten. Das Halten von Bienen begeisterte mich auf ein Neues. 

Es wurde mir immer mehr bewusst wie wichtig Insekten für unsere Umwelt und unsere Natur sind. Ich entschloss mich auch einen Beitrag zugunsten unserer Natur zu leisten und selbst mit dem Imkern anzufangen. 

Dazu begab ich mich auf die Suche nach einem Bienenhaus. In den Berner Voralpen, genauer gesagt in Rüschegg Gambach traf ich bei einem Bauernhaus auf ein leerstehendes Bienenhaus. Das Bienenhaus war bereits seit zehn Jahren unbenutzt und stand leer da. Der Landwirt war sofort von meinem Plan begeistert. Nach einigen Renovationsarbeiten und Anschaffungen durfte ich im Frühling 2017 mein erstes Bienenvolk einlogieren. Dieses Wirtschaftsvolk konnte ich einem Imker aus dem Berner Oberland abkaufen.

Imkern will gelernt sein.

Parallel zu meinen Anfängen als Imker las ich unzählige Bücher über Bienen und absolvierte den zweijährigen Imker Grundkurs. Wir durften alle von den langjährigen Erfahrungen unseres Lehrers Werner Stöckli profitieren. Den Grundkurs konnte ich im Herbst 2018 erfolgreich abschliessen. 

In den ersten beiden Imkerjahren habe ich mein Hauptaugenmerk der Volksvermehrung gewidmet. Im letzten Sommer flogen im Rüschegg Gambach sieben meiner Bienenvölker über die blumigen Voralpenwiesen. 

Durch das ständige Beobachten der Bienen lerne ich von Tag zu Tag dazu.

Das Imkern ist mehr als nur ein anspruchsvolles Hobby. Die Jahreszeiten, das Wetter, die Blumen, die Bäume und die Tiere werden beim Spazieren durch unsere schönen Landschaften wieder intensiver wahrgenommen. Dazu hat das Summen der Bienen auch etwas Meditatives und lässt einem in diesen hektischen Zeiten zur Ruhe kommen. 

Zur Betriebsweise des Imkerns im Schweizer Kasten, einer sogenannten Hinterbehandlungsbeute, kam im 2018 das Imkern in Zander Magazinbeuten dazu. Am Anfang hatte ich nur zwei Völker in Zandermagazinen. Im Frühling 2019 habe ich meine Betriebsweise fast komplett auf Magazinbeuten umgestellt. 

Nun entwickeln sich die Bienenvölker prächtig und der Honig wird dann in Gläser mit dem schönen BEEBOY Logo abgefüllt.